Filmtipp

Eine ganz normale Geschichte (1978)

Kurzbesprechung: Claude Sautets Film begleitet das Besondere im Alltäglichen: Im Zentrum steht die 39-jährige Marie, die sich von ihrem Liebhaber trennt, mit ihrem Ex-Mann eine Affäre beginnt und einen Freundeskreis als Zufluchtsort hat. An ihrer Figur zeigt Regisseur Claude Sautet die einfache Suche nach Zufriedenheit und Stabilität – und Romy Schneider passte wohl darauf so gut, weil sie das ja auch tat, im echten Leben. Sautet filmt sie hier manchmal aus der Distanz, wie sie sich ein Brot schmiert oder im Café Platz nimmt, oder in Nahaufnahmen, die entweder ihr berührendes Lächeln oder ihre abrupte Verstimmung festhalten. Und um Marie herum wirbelt das Schicksal immer wieder kleine und große Lebenskrisen auf.
Szene aus ‚Eine ganz normale Geschichte (1978)‘, Copyright: Universum Film Szene aus ‚Eine ganz normale Geschichte (1978)‘, Copyright: Universum Film Szene aus ‚Eine ganz normale Geschichte (1978)‘, Copyright: Universum Film