Brief an Breshnew (1985)

Filmtipp

Atmosphäre des Films:

Sehenswert: Somnambule Momentaufnahme der arbeits- und perspektivlosen Arbeiterklasse inmitten der Thatcher-Ära

Kurzbesprechung:

In ihrem kühnen Low-budget-Independent-Projekt unternehmen die beiden Liverpooler Filmemacher-Novizen Frank Clarke (Drehbuch) und Chris Bernard (Regie) mit „Brief an Breshnew“ einen Streifzug durch ihre postindustriell deprimierte Heimatstadt: Elaine und Teresa vergnügen sich in hedonistischem Eskapismus mit zwei sowjetischen Matrosen auf Landgang – ein romantischer Gegenentwurf zum tristen Alltag in der Arbeitslosigkeit oder am Fabrikfließband.