Cage of Gold (1950)

Filmtipp

Atmosphäre des Films:

Sehenswert: Die retrospektiv famose Kameraführung des Douglas Slocombe

Kurzbesprechung:

Liebe, Erpressung, Eifersucht sind hier die emotionalen Triebfedern der Handlung – doch ungeachtet des originellen Plots ist „Cage of Gold“ vor allem ein Kamerafilm. Die ungeheuerlich dynamischen Drehungen und Zooms im engen Raum, die hollywoodesken Film noirVignetten oder die Close-ups an der Grenze zum Grotesken: Douglas Slocombe, der später auch die Kamera bei Rollerball“ (1975) oder den ersten drei „Indiana Jones“-Streifen führte, überrascht hier mit einer für ein Nachkriegsdrama der Ealing Studios erstaunlich experimentellen Kamera.