Der Herr der sieben Meere (1940)

Filmtipp

Atmosphäre des Films:

Sehenswert: Der perfekte Hollywoodfilm

Kurzbesprechung:

Säbelrasselnde Scharmützel an Bord geenterter Schiffe; Freibeuter, die sich durch den Dschungel von Panama schlagen; oder fulminante Fechtduelle in den Trakten alter Gemäuer: „Der Heer der sieben Meere“ ist die Traumfabrik der Studioära in Perfektion, Kino in Reinform.

Errol Flynn hechtet mit seinem Degen durch die formidabel fotografierten Szenen, als sei er nur für diesen Film geboren worden; Flora Robson stiehlt ihm als Queen Elizabeth I. beinahe die Show; und spätestens Erich Wolfgang Korngolds Score veredelt die Bilder zu einem prachtvollen Kunstwerk in Schwarz-Weiß.

In den Piratenvignetten lässt sich unweigerlich die atmosphärische Inspirationsquelle für Werke à la Hook, Pirates of the Caribbean oder Monkey Island erkennen. Kurz nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges war der Kampf der britischen Krone gegen die Weltherrschaftsgelüste der Spanier natürlich eine Parabel des Widerstands gegen Hitler.