Stray Dog (1949)
Filmtipp
Atmosphäre:
Sehenswert: Kinematografisches Bravourstück
Kurzbesprechung:
Kaum eine Szene ohne Fächer oder Ventilator: Die mit der insomnischen Ermittlung zunehmende Hitze des Tokioter Sommers kulminiert in der Katharsis eines Regenschauers, als die beiden Cops dem gesuchten Raubmörder allmählich auf die Schliche kommen – Akira Kurosawas Frühwerk „Stray Dogs“ (orig.: Nora inu) mit seinen genialischen Bildern (in denen sich Film noir, Nouvelle Vague und Weimarer Expressionismus zu amalgamieren scheinen) und den zahllosen Sets interessiert sich nicht nur akribisch für die Routinen der Polizeiarbeit, sondern ist zugleich ein Parforceritt durch die Großstadtnischen des erschütterten Nachkriegsjapan mit all seinen tragisch-dubiosen Sozialfiguren.