Zwischen Himmel und Hölle (1963)

Filmtipp

Atmosphäre des Films:

Sehenswert: Symbiose aus statischem Kammerspiel und energischem Polizeithriller, die Japans gesellschaftliche Extreme reflektiert

Kurzbesprechung:

In „Zwischen Himmel und Hölle“ verschmilzt Akira Kurosawa zwei Filme – zu Beginn ein klaustrophobisches Kammerspiel in einer Industriellenvilla, nach sechzig Minuten dann der abrupte Übergang in einen hektischen Polizeithriller, der von der minimalistischen Upperclass-Unterkunft in eine surreale Heroinhölle hinabführt.

Wie schon in Nora inu“/„Stray Dog“ (1949) kinematografiert Kurosawa die Infrastruktur und Prozeduren der polizeilichen Verbrechensbekämpfung. Beiläufig reflektieren die Erpressung eines Selfmademanagers und die akribische Ermittlung des Kriminalkommissariats von Yokohama die sozialen Kontraste des Sechzigerjahre-Japan.