Mit dem Rücken zur Wand (1958)

Filmtipp

Atmosphäre des Films:

Sehenswert: Visuelles Festival der Noir-Szenerie

Kurzbesprechung:

Mit seinen ungemein eleganten NoirTupfern gehört „Mit dem Rücken zur Wand“ zu den visuell schönsten Werken dieses Genres, das zwar in den USA seinen Ursprung hatte, jedoch in Frankreich seine ästhetische Würdigung erfuhr – mit klassischen Noir-Motiven wie Hut und Mantel als Einzelgängergarnitur, schweren US-Limousinen und prophetischen Gittern aus Fensterrahmen oder Schatten, die sich über die untergangsgeweihten Charaktere legen. Hinzu kommt die fintenreiche Story, in der ein gehörnter Geschäftsmann, mit einer gefährlichen Mischung aus Wut und Verzweiflung, seine Frau und ihren Geliebten in die Enge treibt.

Dass es sich bei „Mit dem Rücken zur Wand“ um das Erstlingswerk des damals dreißigjährigen Regisseurs Édouard Molinaro handelte, mag man angesichts der formvollendeten Kinematografie kaum glauben