Filmtipp

Lost Horizon (1937)

Kurzbesprechung: Eine Handvoll „Weiße“ werden aus China evakuiert, nach einer Bruchlandung in den eisigen Bergen Tibets gelangen sie in die geheimnisvolle Stadt Shangri-La – von ihren Bewohnern zu einem alternativen Paradies auf Erden gemacht, voller Glück, Zufriedenheit und Friedfertigkeit. Ihr Schöpfer hat es zu einem kulturellen Archiv der Menschheit aufgebaut, für den drohenden Untergang der Zivilisation, den er in einer Vision gesehen hat. Weil sich die Studios um alte Werke oft nicht mehr scherten, existierte bald keine intakte Originalfassung mehr – mit von überall aus der Welt zusammengetragenem Material konnten die 132 Minuten, wie als humanistische Reflexion der romantischen Utopie des Films, beinahe vollständig rekonstruiert werden.
Szene aus ‚Lost Horizon (1937)‘, Copyright: Columbia Szene aus ‚Lost Horizon (1937)‘, Copyright: Columbia Szene aus ‚Lost Horizon (1937)‘, Copyright: Columbia