Filmtipp

Die Schlange im Regenbogen (1988)

Atmosphäre des Films:

Kurzbesprechung: Es war nicht das erste Mal, dass in einem Film wissenschaftliche Neugier ins Verderben führt – hier aber wird sie zur Obsession, die den US-amerikanischen Anthropologe Dennis Alan in einen Folterkeller der paramilitärischen Tonton Macoute und sogar lebendig ins Grab versetzt. Bill Pullman spielt ziemlich stark eine Figur, die im diktatorisch regierten Haiti durch eine mysteriöse Voodoo-Welt taumelt, um im Auftrag eines Pharmakonzerns eine geheimnisvolle Substanz zu enträtseln. Regisseur Wes Craven inszeniert eine okkulte Atmosphäre, in welcher Realität und Wahnvorstellungen verschmelzen – so, wie auch Wirklichkeit und Fiktion, greift der Film doch den damaligen Zusammenbruch des Duvalier-Regimes in Haiti und den Voodoo-Kult einiger seiner Handlanger auf.
Szene aus ‚Die Schlange im Regenbogen (1988)‘, Copyright: Serpent and the Rainbow Prod. Szene aus ‚Die Schlange im Regenbogen (1988)‘, Copyright: Serpent and the Rainbow Prod. Szene aus ‚Die Schlange im Regenbogen (1988)‘, Copyright: Serpent and the Rainbow Prod.