Filmtipp

Sieben Tage im Mai (1964)

Kurzbesprechung: Der US-Präsident, der mächtigste Mann der Welt, sitzt im Weißen Haus als einsamer Falle, als er von ranghohen Militärs erfährt, die klandestin einen Umsturzversuch vorbereiten. Burt Lancaster spielt den aggressiven General, der sich mit dem Militärputsch an die Staatsspitze setzen will – als einen Mann von unerschütterlicher Selbstüberzeugung, mit Mundbewegungen, die keinen Widerspruch dulden, und Blicken wie Geschützfeuer. Kirk Douglas ist der regierungstreue, aufrichtige Offizier, eigentlich nur ein kleines Rädchen im Getriebe der Militärmaschinerie, der im Auftrag des Präsidenten die Verschwörung stoppen soll. John Frankenheimers Inszenierung dieses sehr stark besetzten, glänzend gespielten Politthrillers im beklemmenden Ambiente des Kalten Kriegs ist großes Kino.
Szene aus ‚Sieben Tage im Mai (1964)‘, Copyright: Seven Arts Prod., A&R Prod. Szene aus ‚Sieben Tage im Mai (1964)‘, Copyright: Seven Arts Prod., A&R Prod. Szene aus ‚Sieben Tage im Mai (1964)‘, Copyright: Seven Arts Prod., A&R Prod.