Filmtipp

S.O.B. (1981)

Kurzbesprechung: Für das Drehbuch erhielt Regisseur Blake Edwards sowohl eine Nominierung der Writers Guild of America als auch für eine „Goldene Himbeere“. „S.O.B.“ ist eine bissige Satire auf das narzisstisch-neurotische Hollywood-Soziotop – einen zerstörerischen Reigen aus Statussymbolen und Scheinfreundschaften. Mehr noch: Die Story von „S.O.B.“ ist mit realen Erfahrungen des Hollywoodpaars Blake Edwards und Julie Andrews aufgeladen, was dem Film einen tragikomischen Unterton und seinen eigentlichen Charme verleiht. Als der erfolgsverwöhnte Produzent Felix Farmer mit einem Megaflop konfrontiert wird, stürzt er sich erst in mehrere erfolglose Suizidversuche, um sich dann an einen größenwahnsinnigen Coup zu wagen: sein prüdes Musical „Night Wind“ in ein softpornografisches Werk zu verwandeln. Die Gags sind passabel, die Besetzung ist hochkarätig (u.a. Julie Andrews, William Holden, Larry Hagman, Shelley Winters).
Szene aus ‚S.O.B. (1981)‘, Copyright: Lorimar Prod. Szene aus ‚S.O.B. (1981)‘, Copyright: Lorimar Prod. Szene aus ‚S.O.B. (1981)‘, Copyright: Lorimar Prod.