Filmtipp

The Andromeda Strain (1971)

Kurzbesprechung: Das staubige Nest Piedmont im weitläufigen New Mexico ist mit den Leichen seiner Bewohner gepflastert – ein außerirdisches Virus hat sie dahingerafft. Um die tödliche Lebensform zu analysieren, ziehen sich eine Handvoll Wissenschaftler in einen unterirdischen Forschungskomplex der Regierung zurück, wo sie mit ebenso düsteren wie erschütternden Tatsachen konfrontiert werden. Die satten, bunten Farben der Hochsicherheitstrakte vermischen sich mit der schweigsamen Technokratieaura der filigranen Gerätschaften zu einer unbehaglichen, klaustrophobischen Atmosphäre. Als Vorlage diente Michael Crichtons erster Bestseller gleichen Titels – und wie so oft bei Crichton entsteht die Faszinationskraft der einzelnen Szenen aus realistischen Anordnungen von Mensch und Technik, aus der Sorge vor verborgenen Infrastrukturen und Projekten, die – ganz heimlich, dafür umso heftiger – die Menschheit bedrohen.
Szene aus ‚The Andromeda Strain (1971)‘, Copyright: Universal Szene aus ‚The Andromeda Strain (1971)‘, Copyright: Universal Szene aus ‚The Andromeda Strain (1971)‘, Copyright: Universal