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Shortcuts: Prägnante Film-Reviews in wenigen Sätzen.

Szene aus ‚I wie Ikarus (1979)‘, Bildquelle: I wie Ikarus (1979), V. Films, S.F.P., Antenne 2

I wie Ikarus (1979)

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I wie Ikarus (1979)

Eine Reflexion des JFK-Attentats und der alternativen Ermittlungen des Bezirkstaatsanwalts Jim Garrison, im Rahmen eines fiktiven Szenarios, das mit den hartnäckigen Verschwörungstheorien spielt: Staatsanwalt Henri Volney (sehr stark: Yves Montand) stellt sich mutig vor aller Öffentlichkeit gegen den Abschlussbericht der Untersuchungskommission, die den Mord am Präsidenten einem irren Einzeltäter zuschreibt, und darf nun eine umfassende Ermittlung leiten. Wie der Workaholic Volney mit unerschütterlicher Ruhe und einem engagierten Team den Fall fein säuberlich aufdröselt, entfaltet unter der Regie von Henri Verneuil, der auch Story und Drehbuch entwickelte, eine investigative Grundstimmung par excellence.
Genre: Thriller-Drama
Länge: 129 Min.
Regie: Henri Verneuil
Cast: u.a. Yves Montand, Pierre Vernier, Jean-François Garreaud, Luigi Lacosta, Roger Planchon, Roland Amstutz, Jean-Pierre Bagot, Jean Lescot, Jacuqes Denis, Henry Djanik, Jean Négroni, Roland Blanche, Didier Sauvegrain, Jacques Sereys, Bernard Larmande, Michel Etcheverry, Gabriel Cattand
alt. Titel: I…&nsbp;comme Icare
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Szene aus ‚Scarecrow (1973)‘, Bildquelle: Scarecrow (1973), Warner Bros.

Scarecrow (1973)

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Scarecrow (1973)

Die Suche nach Glück und einem Platz in der Welt: Gene Hackman und Al Pacino, zwei der besten Schauspieler überhaupt, sind Max und Francis, zwei mittellose Kerle, die sich nach einer Zufallsbekanntschaft im Nirgendwo des kalifornischen Hinterlandes mit hochfahrenden Plänen für eine erfolgreiche Zukunft als Kleinunternehmer tragen. In Pittsburgh, der Stahlstadt im Rust Belt, wollen sie eine Autowaschanlage eröffnen; auf ihrem Weg dorthin landen die beiden Vagabunden in einer fürchterlichen Sackgasse. „Scarecrow“ ist ein emotionaler Parforceritt durch illusorische Träume, Tragödien und Freundschaft. Die Stimmung ist die eines ungewissen, fragilen Optimismus zweier Menschen, die fest an das Versprechen des American Dream glauben. Vilmos Zsigmond, einer der besten Kameraleute, die in Hollywood jemals gedreht haben, leuchtet die Filmlocations – ranzige Appartements, ominäse Bars oder die kleinen Stahlbrücken in den Weiten des Mittleren Westens sehr atmosphärisch aus. Pacino und Hackman sind glänzend besetzt; neben der kleinen Familienzusammenkunft über dem „Kentucky Fried Chicken“-Bottich ist ein Highlight Hackmans Striptease in einem Heartland-Diner. Und mit seinem deprimierenden Ende ist „Scarecrow“ ganz New Hollywood.
Genre: Roadmovie
Länge: 108 Min.
Regie: Jerry Schatzberg
Cast: u.a. Gene Hackman, Al Pacino, Dorothy Tristan, Ann Wedgeworth, Richard Lynch, Penelope Allen, Eileen Brennan
alt. Titel: Asphalt-Blüten
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Szene aus ‚Eureka (1983)‘, Bildquelle: Eureka (1983), Sunley Prod. Ltd.

Eureka (1983)

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Eureka (1983)

Eureka“ ist ein Film, der von seinem Publikum viel Toleranz erwartet: gegenüber surrelaen Einblendungen und Schnitten, Szenen, gegen die eine Peckinpah-Gewaltorgie wie die Sequenz eines Kinderfilms wirkt, vor allem aber gegenüber der langatmigen Handlung. Entschädigt wird man dafür mit einem unkonventionellen Film, der sich in drei Akte gliedert. Der erste handelt von Goldgräber Jack McCanns gierigem Streifzug durch die kanadische Schneewüste – quasi die realistischere, die Horror-Version von Dagobert Ducks Erfolgsnarrativs, im Goldrausch des frühen 20. Jahrhunderts zu sagenhaftem Reichtum gekommen zu sein. Der zweite Akt ist die Konfrontation des alten, steinreichen McCanns mit Gangstern aus Miami; und der dritte eine Gerichtsverhandlung. Roegs Film ist punktuell extrem und übertrieben brutal, eine Zelluloid-Novelle von Gier, Hass und Leidenschaft, von Untergang und Überleben.
Genre: Drama
Länge: 124 Min.
Regie: Nicolas Roeg
Cast: u.a. Gene Hackman, Theresa Russell, Rutger Hauer, Jane Lapotaire, Ed Lauter, Mickey Rourke, Joe Pesci, Helena Kallianiotes, Corin Redgrave
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Szene aus ‚Outland (1981)‘, Bildquelle: Outland (1981), Outland Prod.

Outland (1981)

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Outland (1981)

Der Western-Klassiker „High Noon“ im Weltall – so lautet eine gängige Beschreibung dieses Films; und dass die menschliche Gier noch bis an den Rand des Universums reicht, seine Botschaft. Sean Connery spielt darin einen Marshal, versetzt auf einen entlegenen Jupiter-Mond, auf dem ein mächtiger Konzern Rohstoffe fördert. Mit illegalen Aufputschmitteln werden die Minenarbeiter zu Höchstleistungen angetrieben – einige von ihnen werden unter den Nebenwirkungen wahnsinnig. Connerys Marshal ist kompromisslos, nicht korrumpierbar und muss sich am Ende einem Killerkommando stellen. Jerry Goldsmiths Musik und das realistische, detailverliebte Interieur lassen das industrielle Sci-Fi-Ambiente noch heute stimmungsvoll wirken.
Genre: Sci-Fi-Thriller
Länge: 109 Min.
Regie: Peter Hyams
Cast: u.a. Sean Connery, Frances Sternhagen, Peter Boyle, Kika Markham, James Sikking, Clarke Peters, Steven Berkoff, Nicholas Barnes, P.H. Moriarty, Angus MacInnes, Stuart Milligan, John Ratzenberger
alt. Titel: Outland – Planet der Verdammten
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Szene aus ‚Die Spur des Falken (1941)‘, Bildquelle: Die Spur des Falken (1941), Turner Entertainment, Warner Bros.

Die Spur des Falken (1941)

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Die Spur des Falken (1941)

Eine ultimative Genre-Ikone, die Archetypen des Film noir gezeichnet hat: Humphrey Bogart als der eiskalte Privatdetektiv; Mary Astor als die vermeintlich hilflose Auftraggeberin, die sich als Femme fatale entpuppt; und Peter Lorre als dubioser Mittelsmann. Sie alle jagen einer kostbaren Statuette hinterher, die ihrem Besitzer sagenhaften Reichtum verheißt. Und das alles in einer düsteren Atmosphäre voller Manipulation, Betrug und Gewalt, die so souverän das Konzept des Film noir geprägt hat. Film, zugleich John Hustons erste Regiearbeit, ist zeitlos und hat maßgblich zum Hollywood-Mythos Bogart beigetragen.
Genre: Noir-Thriller
Länge: 100 Min.
Regie: John Huston
Cast: u.a. Humphrey Bogart, Mary Astor, Lee Patrick, Peter Lorre, Sydney Greenstreet, Ward Bond, Elisha Cook Jr., Gladys George, Barton MacLane, Jerome Cowan, Walter Huston
alt. Titel: The Maltese Fslcon
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Szene aus ‚3 Women (1977)‘, Bildquelle: 3 Women (1977), Twentieth Century Fox

3 Women (1977)

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3 Women (1977)

Robert Altman, der hier oft mit der Zoomlinse experimentiert, hat den Film angeblich aus mehreren Träumen entwickelt. Pinky, introvertiert und äußerlich kaum von einem frühen Teenager zu unterscheiden, zieht bei ihrer Krankenpflege-Kollegin Millie ein. In dem kleinen Appartement erfährt sie eine Persönlichkeitsveränderung und zwischen den beiden Frauen entfaltet sich eine turbulente, quälerische Beziehung. Ein Film, der im sonnigen Kalifornien spielt und anti-kalifornischer kaum sein könnte: klaustrophobisch, voll stiller Gewalt.
Genre: Drama
Länge: 124 Min.
Regie: Robert Altman
Cast: u.a. Shelley Duvall, Sissy Spacek, Robert Fortier, Janice Rule, Sierra Pecheur, Ruth Nelson, John Cromwell, Craig Richard Nelson, Belita Moreno, Leslie Ann Hudson, Patricia Ann Hudson
alt. Titel: 3 Frauen
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Szene aus ‚Duell (1971)‘, Bildquelle: Duell (1971), Universal

Duell (1971)

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Duell (1971)

Steven Spielbergs erster kommerzieller Spielfilm, nach einer (angeblich wirklichkeitsgenährten) Vorlage von Richard Matheson, ist ein anderthalbstündiger Alltagsalbtraum: Ein Mann, im fantasielosen Outfit eines typischen white collar worker, befindet sich mit seinem Pkw auf der Heimfahrt zu seiner Familie; in der bergigen Landschaft des staubtrockenen Kalifornien wird er urplötzlich von einem Trucker und dessen stählernem Ungetüm malträtiert – als ob die amerikanische Dienstleistungsgesellschaft in diesem Vertreter der Arbeiterklasse ihre Nemesis findet. Die regulierte Infrastruktur des westlichen Kapitalismus – den Highway – inszeniert der junge Spielberg als Austragungsstätte eines archaischen Duells auf Leben und Tod mit den Mitteln der hochmobilen Dientsleistungsgesellschaft und, ganz paradox, das kalifornische Hinterland entgegen seiner immensen Weite als klaustrophobischen Ort anonymer, unberechenbarer Bedrohung.
Genre: Action-Thriller
Länge: 86 Min.
Regie: Steven Spielberg
Cast: u.a. Dennis Weaver, Jacqueline Scott, Shirley O’Hara, Eddie Firestone, Lucille Benson, Lou Frizzell
alt. Titel: Duel
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Szene aus ‚The Traveling Executioner (1970)‘, Bildquelle: The Traveling Executioner (1970), Turner Entertainment

The Traveling Executioner (1970)

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The Traveling Executioner (1970)

Die Südstaaten im Jahr 1918: Während sich in Europa die Nationen abschlachten, klappert Ex-Con Jonas Candide in einem Lkw die Gefängnisse von Louisiana ab, in deren Auftrag er mit seinem mobilen elektrischen Stuhl die grausamen Hinrichtungen vollstreckt – für 100 Dollar pro Kopf. Die Todgeweihten entspannt er mit einfühlsamen Erzählungen von den „fields of Ambrosia“. Dann trifft er auf seine erste Todeskandidatin – und macht mit ihr einen Deal. Die Story ist streckenweise hanebüchen, aber Stacy Keach spielt als sympathischer Henker, der wie mit einem Jahrmarktswagen durch das Land tingelt, eine seiner besten Rollen; Jerry Goldsmith steuert einen atmosphärischen Score aus Mundharmonika und Akustikgitarren bei; und das detailverliebte Setting macht das skurrile Nebeneinander von Moderne und Rückständigkeit jener Zeit im Süden der USA spürbar.
Genre: Drama
Länge: 95 Min.
Regie: Jack Smight
Cast: u.a. Stacy Keach, Marianna Hill, Graham Jarvis, M. Emmet Walsh, Bud Cort, James Sloyan, John Bottoms, Sam Reese, Stefan Gierasch, Ford Rainey, James Greene, Logan Ramsey, Val Avery, Charles Tyner
alt. Titel: Der reisende Henker
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Szene aus ‚Der Chef (1972)‘, Bildquelle: Der Chef (1972), Studiocanal

Der Chef (1972)

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Der Chef (1972)

Das Paris der Siebziger, die sprichwörtliche Stadt der Liebe als bedrückende Tristesse, Alain Delon und Catherine Deneuve als Archetypen des französischen Kinos der 1960er/70er Jahre und perfekte Motive ästhetischer Zweisamkeit: In Melvilles Thriller geht es eigentlich um einen Bankraub, bei dem die Gangster in Paris untertauchen, von dem Kriminalkommissar Coleman (Delon) gejagt werden; aber weitaus stärker ist es ein athmosphärischer Film, bei dem sonst oft kurze Sequenzen in realistischer Ausführlichkeit gezeigt werden, die Bedeutung eines Zugs an der Zigarette oder der Schluck aus einem Whisky-Glas nirgendwo so groß war und bei dem einem Kälte und Nässe förmlich durch die „vierte Wand“ ins Gesicht wehen.
Genre: Kriminal-Thriller
Länge: 95 Min.
Regie: Jean-Pierre Melville
Cast: u.a. Richard Crenna, Alain Delon, Catherine Deneuve, Michael Conrad, Riccardo Cucciolla, Paul Crauchet, André Pousse, Léon Minisini, Simone Valère, Jean Desailly
alt. Titel: Un flic
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Szene aus ‚Little Caesar (1931)‘, Bildquelle: Little Caesar (1931), Turner Entertainment

Little Caesar (1931)

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Little Caesar (1931)

Little Caesar“ ist so etwas wie der Ur-Gangsterfilm, der Edward G. Robinson zum Star und zur Legende machte. Caesar Enrico Bandello schießt sich im Chicago zu Beginn der 1930er Jahre vom bedeutungslosen Kleinkriminellen zum zweitmächtigsten Unterweltboss. Wie es vielleicht niemandem sonst gelungen wäre, lässt Robinson aus dem feisten Gesicht seines Gangsters den Narzissmus, die Skrupellosigkeit und Gier nach Ruhm und Macht sprechen, die später zum Untergang dieses größenwahnsinnigen Psychopathen führen. „Little Caesar“ bot damals archetypische Szenen und einen Stil, an dem sich viele nachfolgende Filme orientierten.
Genre: Gangsterdrama
Länge: 75 Min.
Regie: Mervyn LeRoy
Cast: u.a. Edward G. Robinson, Douglas Fairbanks Jr., Glenda Farrell, George E. Stone, Thomas E. Jackson, Stanley Fields, William Collier Jr., Ralph Ince, Maurice Black, Armand Kaliz, Lucille La Verne
alt. Titel: Der kleine Cäsar
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Szene aus ‚D.O.A. (1988)‘, Bildquelle: D.O.A. (1988), Touchstone Pictures

D.O.A. (1988)

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D.O.A. (1988)

Dexter Cornell (Dennis Quaid), Schriftsteller und Professor, wird vergiftet und ihm verbleiben 24 Stunden, um seinen Mörder/seine Mörderin zu finden. Annabel Jankel und Rocky Morton inszenieren den Thriller mit toller Musik und teils anarchischer Kameraführung als äußerst originelles Neo-Noir-Experiment.
Genre: Thriller
Länge: 97 Min.
Regie: Annabel Jankel, Rocky Morton
Cast: u.a. Dennis Quaid, Meg Ryan, Jane Kaczmarek, Charlotte Rampling, Daniel Stern, Christopher Neame, Robin Johnson, Robert Knepper, Elizabeth Arlen, Jay Patterson, Brion James, Jack Kehoe, Bill Johnson
alt. Titel: D.O.A. – Bei Ankunft Mord
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Szene aus ‚Die Katze auf dem heißen Blechdach (1958)‘, Bildquelle: Die Katze auf dem heißen Blechdach (1958), Turner Entertainment, Weingarten 12-12-67 Trust, P.S. Berman and K. Berman

Die Katze auf dem heißen Blechdach (1958)

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Die Katze auf dem heißen Blechdach (1958)

Ein Südstaaten-Clan, bei einem Abend, der eigentlich eine heitere Geburtstagsfeier sein soll: Die Hitze des Südens lässt jahrelang aufgestaute Emotionen hochkochen und während draußen ein Unwetter wütet, tobt drinnen lautstarker Streit – zwischen dem Patriarchen und seinem Alkoholiker-Sohn, ebendiesem und seiner unglücklichen Frau, während die zweite Schwiegertochter als niederträchtige Erbschleicherin lauert. In den scharfzünfigen Dialogen verbergen sich sexuelle Anspielungen; Tennessee Williams’ Stück, das der Film auf die Leinwand brachte, hatte 1955 den Pulitzer-Preis gewonnen. Auch die Hollywood-Variante ist theatralisch, ein aggressionsgeladenes Kammerspiel über die kathartische Kraft des Konflikts.
Genre: Drama
Länge: 108 Min.
Regie: Richard Brooks
Cast: u.a. Elizabeth Taylor, Burl Ives, Paul Newman, Madeleine Sherwood, Judith Anderson, Jack Carson, Larry Gates, Vince Townsend, Vaughn Taylor
alt. Titel: Cat on a Hot Tin Roof
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Szene aus ‚The Fury (1978)‘, Bildquelle: The Fury (1978), Twentieth Century Fox

The Fury (1978)

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The Fury (1978)

Kirk Douglas ist der Agent Peter Sandza, von seinem Boss verraten, damit der mit seiner staatlichen Geheimorganisation die Kontrolle über Sandzas telepathisch begabten Sohn Robin erlangen und ihn zu einer Waffe im Kalten Krieg formen kann. Aber Sandza, der Überlebensspezialist, entkommt dem Mordanschlag, taucht unter und sucht nach seinem Sohn. Dabei hilft ihm die Schülerin Gillian, die ebenfalls übersinnliche Kräfte besitzt. Stark gespieles De‑Palma-Kleinod mit verrücktem Finale.
Genre: Mystery-Thriller
Länge: 118 Min.
Regie: Brian De Palma
Cast: u.a. Kirk Douglas, John Cassavetes, Amy Irving, Carrie Snodgress, Andew Stevens, Fiona Lewis, Charles Durning, Carol Eve Rossen, Dennis Franz, Daryl Hannah
alt. Titel: Teufelskreis Alpha
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Szene aus ‚The Public Enemy (1931)‘, Bildquelle: The Public Enemy (1931), Turner Entertainment

The Public Enemy (1931)

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The Public Enemy (1931)

In den frühen Dreißigern waren irre Psychopathen die Hauptfiguren der großen Hollywood-Hits. Die Gangsterballade „The Public Enemy“ war nicht nur der Film, mit dem James Cagney zur unsterblichen Ikone der Traumfabrik avancierte, sondern er definierte auch einen Archetypus des ambitionierten Straßenganoven, der in den USA der Prohibitionszeit zum großen Gangster aufsteigt. Mit jeder Pore, jeder noch so geringfügigen Regung seines Körpers strahlt Cagney die bedrohliche Aura des skrupellosen Kriminellen aus – kongenial ist auch Jean Harlow als anrüchige Partnerin an seiner Seite.
Genre: Gangsterdrama
Länge: 79 Min.
Regie: William A. Wellman
Cast: u.a. James Cagney, Edward Woods, Jean Harlow, Joan Blondell, Beryl Mercer, Donald Cook, Robert Emmett O’Connor, Murray Kinnell, Leslie Fenton, Mae Clarke, Purnell Pratt
alt. Titel: Der öffentliche Feind
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Szene aus ‚Der Exorzist (1973)‘, Bildquelle: Der Exorzist (1973), Warner Bros., William Peter Blatty

Der Exorzist (1973)

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Der Exorzist (1973)

Ein wahrhaftiger Klassiker, berüchtigt, von seinen Zeitgenossen kontrovers diskutiert, der seither viele Menschen in Angst versetzt hat. Als die Wissenschaft in Gestalt einer ganzen Gruppe hochqualifizierter Fachärzte das ganze High-Tech-Analysespektrum moderner Medizin ausgereizt hat, empfiehlt sie in ihrer Ratlosigkeit kirchlichen Beistand: einen Exorzisten. Denn die junge Regan MacNeil hat keine pubertären Geistesstörungen, sondern ist besessen vom absolut Bösen. Die Effekte und Szenen der Dämonenaustreibung im Schlafzimmer sind selbst Jahrzehnte später noch gruselig gut – der ganze Film entfaltet eine zeitlos düstere Aura.
Genre: Horror
Länge: 122/132 Min.
Regie: William Friedkin
Cast: u.a. Linda Blair, Ellen Burstyn, Jason Miller, Lee J. Cobb, Max von Sydow, Kitty Winn, Jack MacGowran, Rudolf Schündler, Vasiliki Maliaros, William O’Malley, Gina Petrushka, Donna Mitchell
alt. Titel: The Exorcist
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