Prince of the City (1981)

Filmtipp

Atmosphäre des Films:

Kurzbesprechung:

Das New Yorker Rauschgiftdezernat am Ende der 1970er Jahre, eine Spezialeinheit, die mit illegalen Methoden operiert und sich selbst bereichert: „Prince of the City“ zeigt den Zerfall einer blutsbrüderlich-eingeschweißten Truppe – und mit jedem Gewissensbiss für den Informanten Danny Ciello gerät die Kinematografie von Regisseur Sidney Lumet und seinem genialen Kameramann Andrzej Bartkowiak ein Stück klaustrophobischer. „Prince of the City“ ist nicht allein einer der gewichtigen Cop-Filme, sondern mit seinen rund 130 Locations mehr noch eine logistische Meisterleistung, ein cineastisches New-York-Dokument. Die Verfilmung eines Buches, das wiederum auf dem realen Ex-Cop Robert Leuci basiert, der in den frühen Siebzigern zur Aufdeckung korrupter Strukturen beitrug, berührte Lumet auch persönlich – war er in den Fünfzigern doch nur knapp der Entscheidung entronnen, Kollegen ans Messer der Kommunistenhatz zu liefern, um der Blacklist zu entgehen.

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