The Star (1952)

Filmtipp

Atmosphäre des Films:

Kurzbesprechung:

In „The Star“ spielt Bette Davis einen Menschen, dessen Schicksal sie selbst gerade entronnen ist: Hollywood-Has-been Margaret Elliot, eine Frau Mitte vierzig, die ihren Star-Status eingebüßt hat und pleite ist. Nach einem Sauftrip mit ihrer Oscar-Statuette landet sie in der Ausnüchterungszelle; ein früherer Kollege, der sie liebt, hinterlegt ihre Kaution und redet ihr mit Sätzen ins Gewissen, die das Problem vieler Hollywoodstars hervorheben, etwa: „With actors, it’s the next part, the next picture. Always chasing rainbows.“ Elliot redet sich ein: „Well, if you’re a star, you don’t stop being a star.“

The Star“ verdichtet eines der Hollywoodsyndrome, indem es einen verblichenen Star dabei zeigt, mit dem Verlust seiner einstigen Ressourcen umzugehen, den Verzicht auf riesige Villen, teuerste Parfüms und dicke Limousinen ebenso zu akzeptieren, wie ältere Menschen auf der Leinwand darzustellen, während Top billing und Hauptrolle an andere geht.

Mit ihrer unterschwellig hysterischen Ausstrahlung und ihrem Gesichtsausdruck in einer Mischung aus Geringschätzung und Verletzlichkeit passt Bette Davis perfekt auf ihre Figur; Sterling Hayden spielt den Ex-Schauspieler, der den Absprung aus der unerbittlichen Filmbranche geschafft hat, und eine damals vierzehnjährige Natalie Wood tritt als Tochter des Ex-Stars Elliot auf. Dass der abgestürzte Stern auf die Bette-Davis-Rivalin Joan Crawford anspielen soll, macht den Film umso interessanter.

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