Filmtipp

Bunny Lake Is Missing (1965)

Atmosphäre des Films:

Kurzbesprechung: Die Londoner Polizei fahndet nach einem am hellichten Tag verschwundenen Kind, an dessen Existenz sie bald zu zweifeln beginnt. Otto Preminger, der damals nach Filmbeginn keine verspäteten Zuschauer im Kinosaal gestattete, lässt den Film als Kriminalfall beginnen, die Handlung dann mit außergewöhnlichen Darbietungen von Carol Lynley als verzweifelter Mutter, Keir Dullea als deren aufbrausendem Bruder und Laurence Olivier als routiniertem, mitunter manipulativem Ermittler eine Zeit lang dahinplätschern, ehe er sie mit einem Mal in einem psychotischen Finale kulminieren lässt – wie Preminger sein Werk urplötzlich ein rasantes Tempo aufnehmen lässt, ist auch nach mehr als einem halben Jahrhundert noch phänomenal.
Szene aus ‚Bunny Lake Is Missing (1965)‘, Copyright: Wheel Prod., Otto Preminger Films Szene aus ‚Bunny Lake Is Missing (1965)‘, Copyright: Wheel Prod., Otto Preminger Films Szene aus ‚Bunny Lake Is Missing (1965)‘, Copyright: Wheel Prod., Otto Preminger Films