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Shortcuts: Prägnante Film-Reviews in wenigen Sätzen.

Szene aus ‚Der Clan der Sizilianer (1969)‘, Bildquelle: Der Clan der Sizilianer (1969), FOX, Les Films du Siècle

Der Clan der Sizilianer (1969)

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Der Clan der Sizilianer (1969)

Alain Delon in seiner Paraderolle des eiskalten Killers, Jean Gabin als gravitätischer Mafiapatriarch und Lino Ventura als Kriminalkommissar: Um diese exzellente Besetzung baut Henri Verneuil eine Heist-Geschichte, deren Höhepunkt die Entführung eines Passagierflugzeuges über New York ist. Abseits seiner Handlung mit einem beinahe nihilistischen Ausgang unterhält der Film vor allem durch die Close-up-lastige Inszenierung seiner Charaktere.
Genre: Kriminal-Drama
Länge: 118 Min.
Regie: Henri Verneuil
Cast: u.a. Alain Delon, Jean Gabin, Lino Ventura, Irina Demick, Amedeo Nazzari, Philippe Baronnet, Karen Blanguernon, Elisa Cegane>/span>, Yves Lefebvre, Sally Nesbitt, Marc Porel, André Pousse, Yves Brainville, Sabine Sun, Raoul Delfosse
alt. Titel: Le clan des Siciliens/The Sicilian Clan
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Szene aus ‚Narrow Margin 1990‘, Bildquelle: Narrow Margin 1990, Carolco Pictures

Narrow Margin 1990

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Narrow Margin 1990

Lektorin Carol Hunnicut (Anne Archer) ist die einzige Zeugin eines eiskalten Mordes und flüchtet sich aus Angst vor dem Täter in die kanadischen Rocky Mountains. Staatsanwalt Robert Caulfield (Gene Hackman) spürt sie auf und will mit ihrer Hilfe einen mächtigen Gangsterboss vor Gericht bringen – der aber hat schon ein Killerkommando losgeschickt. Der Film ist einer der großen Zug-Filme, in denen der Komfort des Vehikels während einer mehrtätigen Fahrt – hier obendrein in eiskalter Umgebung – zum Schauplatz eines Überlebenskampfes wird. Umgeben von unberührter Natur, pittoresker Wildnis, gerät der Zug zur fahrenden Falle – gelungene Thriller-Unterhaltung mit gut gewählter Besetzung.
Genre: Thriller
Länge: 97 Min.
Regie: Peter Hyams
Cast: u.a. Anne Archer, Gene Hackman, James Sikking, Susan Hogan, Nigel Bennett, Harris Yulin, J.A. Preston, J.T. Walsh, M. Emmet Walsh
alt. Titel: Narrow Margin – 12 Stunden Angst
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Szene aus ‚Darling (1965)‘, Bildquelle: Darling (1965), Canal+, StudioCanal

Darling (1965)

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Darling (1965)

Der Julie-Christie-Film: Es sind die Swinging Sixties, in denen das britische Fotomodel Diana Scott Sex und Abtreibung als ihre Karrierewerkzeuge einsetzt. Ihre Partner sind ein Intellektueller, ein Geschäfts- und Lebemann sowie ein italienischer Prinz, der sie in einen goldenen Käfig sperrt; sie tanzt auf Pariser Boheme-Partys und rast in einem Roadster durch London. Und immer wieder werfen John Schlesingers Regie und Kenneth Higgins’ Kamera dokumentarische Blicke in den englischen Straßentrubel der Sechziger.
Genre: Drama
Länge: 123 Min.
Regie: John Schlesinger
Cast: u.a. Julie Christie, Dirk Bogarde, Laurence Harvey, Roland Curram, José Luis de Vilallonga, Alex Scott, Helen Lindsay, Basil Henson, Georgina Cookson, Peter Bayliss, Ernest Walder, Annette Carell, Vernon Dobtcheff
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Szene aus ‚Arabeske (1966)‘, Bildquelle: Arabeske (1966), Stanley Donen Enterprises, Universal Pictures, Spirit Media

Arabeske (1966)

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Arabeske (1966)

Der Oxford-Gelehrte David Pollock soll für einen ziemlich dubiosen Geschäftsmann einen Zettel voller Hieroglyphen entziffern. Die vermeintlich rein akademische Dechiffrieraktion gerät für Pollock allerdings schnell zur lebensbedrohlichen Verwicklung in ein politisches Komplott, voller Lüge, Täuschung und Manipulation. Gregory Peck kredenzt frivole Sprüche und Sophia Loren spielt die rätselhafte Frau, die unverhohlen ihren Sex-Appeal zur Erreichung ihrer geheimen Ziele einsetzt, als hätte sie den größten Spaß am Set. Die verworrene Handlung ist sicherlich keine Stärke des Films, aber dank der Szenerien (u.a. so urenglische Locations wie Ascot oder Oxford), Autos und Kostüme in feinstem Technicolor kommen 1960er-Jahre-Fans auf ihre Kosten.
Genre: Action-Komödie
Länge: 105 Min.
Regie: Stanley Donen
Cast: u.a. Gregory Peck, Sophia Loren, Alan Badel, Carl Duering, Kieron Moore, George Coulouris, Duncan Lamont, Harold Kasket, Ernest Clark, Larry Taylor, John Merivale
alt. Titel: Arabesque
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Szene aus ‚About Last Night … (1986)‘, Bildquelle: About Last Night … (1986), TriStar Pictures

About Last Night … (1986)

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About Last Night … (1986)

Die Turbulenzen einer Liebe, die gehässigen Friktionen einer Beziehung zweier Menschen, die erstmals mit einem Partner zusammenleben und sich erst allmählich auf diese ungewohnte Situation einstellen: Das ist die eigentlich reichlich konventionelle Geschichte dieses dialogstarken Films aus der Feder von David Mamet, die sich allerdings zu einem hinreißenden romantischen Drama entwickelt. Demi Moore und Rob Lowe spielen das Paar, das an unausgesprochenen Problemen, nicht ausgetragenen Konflikten und latenten Querelen zu zerbrechen droht – eine filmische Hommage an die sozialpsychologische Annahme, dass sich Liebe besonders durch die Abwesenheit des anderen ins Bewusstsein drängt.
Genre: Romantisches Drama
Länge: 113 Min.
Regie: Edward Zwick
Cast: u.a. Demi Moore, Rob Lowe, James Belushi, Elizabeth Perkins, George DiCenzo, Joe Greco, Michael Alldredge, Robin Thomas, Donna Gibbons, Megan Mullally, Patricia Duff, Rosanna DeSoto, Robert Neches, Sachi Parker, Tim Kazurinsky
alt. Titel: Nochmal so wie letzte Nacht
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Szene aus ‚Was? (1972)‘, Bildquelle: Was? (1972), Dieter Geissler Filmprod., Compagnia Cinematografica Champion, Les Films Concordia

Was? (1972)

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Was? (1972)

In der mediterranen Küstenidylle Italiens inszeniert Roman Polanski, der selbst in einer skurrilen Nebenrolle auftritt, eine Art Sex-Groteske. Die amerikanische Touristin Nancy flüchtet sich vor Vergewaltigern in eine luxuriöse Villa, die sich als geheimnisvoll-dekadenter Hort voller Exzentriker und Hedonisten erweist – und permanent von einer sexuell-amourösen Stimmung durchflossen wird. Dass das gefeierte Regiewunderkind Polanski mit einem solchen Nonsens-Werk mit seinen sadomasochistischen Szenen und reichlich frivolen Einstellungen (in den USA „X-rated“) aufwartete, ließ seinerzeit namhafte Kritiker beinahe sprachlos zurück – und doch hat „Che?“ einen ganz eigenen Charme, der ihn zweifellos zu einem außergewöhnlichen Film macht.
Genre: Groteske
Länge: 114 Min.
Regie: Roman Polanski
Cast: u.a. Sydne Rome, Marcello Mastroianni, Roman Polanski, Romolo Valli, Gianfranco Pi-acentini, Hugh Griffith, Guido Alberti, Nerina Montagnani, Alvaro Vitali, Henning Schlüter, Pietro Tordi, Christiane Barry, Elisabeth Witte, Luigi Bonos, Dieter Hallervor-den
alt. Titel: Che?
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Szene aus ‚Der Mann im grauen Flanell (1956)‘, Bildquelle: Der Mann im grauen Flanell (1956), Twentieth Century-Fox

Der Mann im grauen Flanell (1956)

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Der Mann im grauen Flanell (1956)

Die Leinwandadaption des gleichnamigen Romans, eines Bestsellers, der die großartige Erfolgsserie Mad Men“ (2007–15) inspirierte – und eine filmische Endoskopie der US-amerikanischen Mittelklasse in den Fünfzigern: „The Man in the Gray Flannel Suit“, mit Gregory Peck in der Hauptrolle formidabel besetzt, nimmt noch heute gültige Work-Life-Balance-Dilemmata in den Blick. Wie Weltbeherrscher schweben die hochbezahlten Manager durch die Flure ihrer adretten Fünfzigerjahrebüros. Der Film handelt von der Einsamkeit des Erfolgs und zeigt, wie fern und grotesk die schlimmen Erlebnisse in den Gemetzeln an der Westfront und im Pazifik während des Zweiten Weltkriegs doch zum komfortablen Angestelltenalltag in New Yorks (Weitere Filme mit New York als Schauplatz auf Filmkuratorium.de entdecken) Wolkenkratzern und dem betulichen Vorstadtleben an der Ostküste doch waren. Mit seiner Darstellung des aufstrebenden Angestellten lieferte Gregory Peck lieferte die Vorlage für Jon Hamms seinerseits inzwischen ikonisch gewordenen Don Draper.
Genre: Drama
Länge: 147 Min.
Regie: Nunnally Johnson
Cast: u.a. Gregory Peck, Jennifer Jones, Fredric March, Marisa Pavan, Keenan Wynn, Ann Harding, Lee J. Cobb, Arthur O’Connell, Henry Daniell, Roy Glenn, Gigi Perrau, Gene Lockhart, Portland Mason, Mickey Maga, Sandy Descher, Connie Gilchrist
alt. Titel: The Man in the Gray Flannel Suit
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Szene aus ‚The Mind of Mr. Soames (1970)‘, Bildquelle: The Mind of Mr. Soames (1970), Amicus Prod., Rearguard Prod.

The Mind of Mr. Soames (1970)

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The Mind of Mr. Soames (1970)

John Soames liegt von Geburt an im Koma, bis ihn ihm Erwachsenenalter ein Neurochirurg aufweckt und er mit den Fähigkeiten eines Babys von der Realität überwältigt wird. Der Leiter des Instituts, in dem Soames untergebracht ist, missbraucht den kindlichen Zustand des unmündigen Patienten zur Vorführung seiner vermeintlich überlegenen Methoden im Fokus eines sensationsgierigen Fernsehteams. Die Konstellation von Story und Inszenierung rückt Terence Stamp als John Soames in den Mittelpunkt des Films, und Stamp bewältigt diese Herausforderung mit einer glänzenden Performance.
Genre: Drama
Länge: 97 Min.
Regie: Alan Cooke
Cast: u.a. Terence Stamp, Robert Vaughn, Nigel Davenport, Christian Roberts, Donal Donnelly, Dan Jackson, Norman Jones, Vickery Turner, Judy Parfitt, Scott Forbes, Joe McPartland, Pamela Moiseiwitsch, Kate Binchy
alt. Titel: Das zweite Leben des Mr. Soames
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Szene aus ‚Billy Two Hats (1974)‘, Bildquelle: Billy Two Hats (1974), United Artists, MGM, Spirit Media

Billy Two Hats (1974)

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Billy Two Hats (1974)

Zwei Outlaws (Weitere Filme zu Outlaws auf Filmkuratorium.de entdecken) (einer von ihnen ist Gregory Peck) auf der Flucht durch die karge Wüste, ein U.S. Marshal (Weitere Filme zu US Marshal auf Filmkuratorium.de entdecken) ist ihnen dicht auf den Fersen. In dem sensiblen Western geht es um unerwartete Zuneigung, ja Liebe unter Outcasts (Weitere Filme zu Outcasts auf Filmkuratorium.de entdecken) in einer tendenziell feindseligen Umwelt, in der man überfallen, gejagt oder sogar massakriert wird. Die Figuren – vom einfach gestrickten homesteader bis zur marodierenden Indianerbande – sind in ihren detailverliebten Kostümen und Bewegungsmustern erstaunlich authentisch dargestellt, sodass man ihre Lebenshintergründe mit allen Höhen und Tiefen erahnt, obwohl doch fast nichts über darüber gesagt wird. Regisseur Ted Kotcheff und sein Kameramann Brian West, die gemeinsam auch Wake in Fright“ (1971) (Review auf Filmkuratorium.de lesen) gedreht hatten, nutzten die Gelegenheit für übersteigerete Genreaufnahmen – elegische Westernromantik, die karge Frontier- (Weitere Filme zu Frontier auf Filmkuratorium.de entdecken)Architektur und Waffen-Close-ups, welche die brachiale Dimension des Gewaltequipements erfassen.
Genre: Western-Drama
Länge: 100 Min.
Regie: Ted Kotcheff
Cast: u.a. Desi Arnaz Jr., Gregory Peck, Jack Warden, David Huddleston, Sian Barbara Allen, Dawn Little Sky, John Pearce, Vince St. Cyr, Henry Medicine Hat, Zeev Berlinsky, Antony Scott
alt. Titel: Begrabt die Wölfe in der Schlucht
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Szene aus ‚Der Gauner (1969)‘, Bildquelle: Der Gauner (1969), Duo Pictures, Solar Prod., CBS

Der Gauner (1969)

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Der Gauner (1969)

Ein Roadtrip durch den US-amerikanischen Süden zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Der elfjährige Lucius und die beiden Hallodri Boon und Ned reisen in einem gelben Automobil nach Memphis. Das Bordell, die Pferderennbahn und allerlei weitere Turbulenzen erweisen sich für den Jungen als wirksame Lebenslektionen – die Geschichte ist eine Verfilmung des gleichnamigen „Pulitzer“-preisgekrönten Romans von William Faulkner. Mitch Vogel spielt die Kinderrolle auch für erwachsene Zuschauer erträglich, und der Autonarr Steve McQueen konnte mit dem Film seiner Leidenschaft frönen, indem er sich für den Dreh mit dem „Winton Flyer“ eigens von dem kalifornischen Mechanikkünstler Von Dutch einen fiktiven Repräsentanten der Brass era anfertigen ließ, der danach in seine Garage wanderte – und enorm zur Ausstrahlung des Films über das ländliche Amerika an der Jahrhundertwende beiträgt.
Genre: Roadmovie
Länge: 112 Min.
Regie: Mark Rydell
Cast: u.a. Mitch Vogel, Steve McQueen, Rupert Crosse, Sharon Farrell, Juano Hernandez, Clifton James, Will Geer, Lonny Chapman, Charles Tyner, Ruth White, Michael Constantine, Diane Shalet, Pat Randall, Dub Taylor, Shug Fisher, Diane Ladd
alt. Titel: The Reivers
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Szene aus ‚Die Wikinger (1958)‘, Bildquelle: Die Wikinger (1958), Brynaprod

Die Wikinger (1958)

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Die Wikinger (1958)

Hollywoods Vorstellung vom Zeitalter der Wikinger sind martialische Saufgelage mit Trinkhörnern und gnadenlose Plünderungsfahrten in Technicolor. Tony Curtis trägt als Sklave Eric einen extremen Rivalenkampf mit Kirk Douglas als Wikinderfürst Einar aus, um die englische Prinzessin Morgana, gespielt von Janet Leigh, mit der Curtis damals verheiratet war. Wer von dem Streifen keinen Realismus erwartet, erhält einen stimmungsvollen Abenteuerfilm mit hervorragender Besetzung und einigen tollen Szenen.
Genre: Action-Drama
Länge: 111 Min.
Regie: Richard Fleischer
Cast: u.a. Kirk Douglas, Janet Leigh, Tony Curtis, Ernest Borgnine, James Donald, Frank Thring, Eileen Way, Maxine Audley, Dandy Nichols, Alexander Knox
alt. Titel: The Vikings
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Szene aus ‚All That Jazz (1979)‘, Bildquelle: All That Jazz (1979), Twentieth Century Fox

All That Jazz (1979)

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All That Jazz (1979)

Der perfektionistische Workaholic Bob Fosse transformierte sogar seine eigenen Neurosen und Obsessionen in kreative Kinounterhaltung: Mit einem surrealen Blick aus dem Jenseits lässt ein sex- und arbeitssüchtiger Star-Choreograf sein Leben Revue passieren, an dessen Ende er seinen Tod als ergreifende Musical-Sequenz inszeniert (eine morbide Beigabe des Schicksals ließ Fosse hier seinen tatsächlichen Tod nach einem Herzinfarkt acht Jahre nach dem Film auf der Leinwand vorwegnehmen). Roy Scheiders Performance veredelt diesen autobiografischen Film des Regisseurs, der mit wunderbarer Musik und famosen Tanzeinlagen eine bitterböse Kritik am Showbusiness formuliert.
Genre: Drama
Länge: 123 Min.
Regie: Bob Fosse
Cast: u.a. Roy Scheider, Jessica Lange, Leland Palmer, Ann Reinking, Michael Tolan, David Margulies, Ben Vereen, Cliff Gorman
alt. Titel: Hinter dem Rampenlicht
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Szene aus ‚Sinola (1972)‘, Bildquelle: Sinola (1972), Universal, Malpaso

Sinola (1972)

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Sinola (1972)

Wieder einmal ist Clint Eastwood als mürrischer Einzelgänger in den staubigen Prärien des Westens unterwegs. Hier wird er als Söldner angeheuert – von einem skrupellosen Geschäftsmann, dessen kapitalistische Grund- und Bodeninteressen auf den bewaffneten Idealismus mexikanischer Freiheitskämpfer treffen. Der musikalisch von Lalo Schifrin melancholisch untermalte Film zeigt die Gesetzlosigkeit des „alten Westens“, in der die Menschen mangels Gesetzeshüter ihre Interessen auf eigene Faust durchzusetzen versuchten.
Genre: Western-Drama
Länge: 88 Min.
Regie: John Sturges
Cast: u.a. Clint Eastwood, John Saxon, Robert Duvall, Paul Koslo, Don Stroud, Stella Garcia, James Wainwright, Gregory Walcott, John Carter, Pepe Hern, Ed Deemer, Dick Van Patten
alt. Titel: Joe Kidd
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Szene aus ‚Emperor of the North (1973)‘, Bildquelle: Emperor of the North (1973), Twentieth Century-Fox

Emperor of the North (1973)

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Emperor of the North (1973)

Das Gipfeltreffen zweier Haudegengesichter, wie sie die Welt seither nicht mehr gesehen hat: Lee Marvin und Ernest Borgnine treten sich gegenüber als ein Hobo und ein Zugführer, in extremer Rivalität, die zur kompromisslosen Obsession wird. Der als „A No. 1“ bekannte Drifter (Marvin) fordert den berüchtigten Bahnhandlanger Shack (Borgnine) heraus, der die blinden Passagiere „seines“ Zuges mit diabolischer Miene (und mit Ketten und Hämmern) malträtiert, bis sie buchstäblich auf der Strecke bleiben, mitunter durch die Räder und Gleise halbiert. Zugfilme sind mit ihrem Setting aus der paradoxen Gleichzeitigkeit von Bewegung und Statik seit jeher ein ganz besonderes Subgenre; auch hier wird der permanent in Fahrt befindliche Güterzug zu einer beklemmenden Falle. Neben dem knallharten Finale aus einer erbarmungslosen, fünfminütigen Zwei-Mann-Schlacht ist das Highlight des Films die dichte, beinahe haptisch erfahrbare Atmosphäre mit den originalgetreuen, detailversessenen Kostümen und Kulissen, womit Robert Aldrich und seine Crew die drastische Zeit der amerikanischen Wirtschaftskrise in den 1930er Jahren rekonstruiert haben.
Genre: Action-Drama
Länge: 120 Min.
Regie: Robert Aldrich
Cast: u.a. Lee Marvin, Ernest Borgnine, Keith Carradine, Charles Tyner, Harry Caesar, Malcolm Atterbury, Simon Oakland, Matt Clark, Hal Baylor, Elisah Cook Jr., Liam Dunn, Vic Tayback
alt. Titel: Ein Zug für zwei Halunken
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Szene aus ‚Sieben Tage im Mai (1964)‘, Bildquelle: Sieben Tage im Mai (1964), Seven Arts Prod., A&R Prod.

Sieben Tage im Mai (1964)

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Sieben Tage im Mai (1964)

Der US-Präsident, der mächtigste Mann der Welt, sitzt im Weißen Haus als einsamer Falle, als er von ranghohen Militärs erfährt, die klandestin einen Umsturzversuch vorbereiten. Burt Lancaster spielt den aggressiven General, der sich mit dem Militärputsch an die Staatsspitze setzen will – als einen Mann von unerschütterlicher Selbstüberzeugung, mit Mundbewegungen, die keinen Widerspruch dulden, und Blicken wie Geschützfeuer. Kirk Douglas ist der regierungstreue, aufrichtige Offizier, eigentlich nur ein kleines Rädchen im Getriebe der Militärmaschinerie, der im Auftrag des Präsidenten die Verschwörung stoppen soll. John Frankenheimers Inszenierung dieses sehr stark besetzten, glänzend gespielten Politthrillers im beklemmenden Ambiente des Kalten Kriegs ist großes Kino.
Genre: Thriller
Länge: 118 Min.
Regie: John Frankenheimer
Cast: u.a. Kirk Douglas, Burt Lancaster, Fredric March, Ava Gardner, Martin Balsam, Edmond O’Brien, Andrew Duggan, Hugh Marlowe, Whit Bissell, Helen Kleeb, George Macready, Richard Anderson, Bart Burns, John Houseman
alt. Titel: Seven Days in May
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